Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Badische Jäger Kreisverein Waldshut e.V.

Der Kreisverein wünscht Waidmannsheil für die kommende Saison

Der Kreisverein wünscht Waidmannsheil für die kommende Saison

Der Kreisverein Badische Jäger Waldshut e. V. bildet den Zusammenschluss der Jagdpächter und Jäger im Landkreis Waldshut, mit Ausnahme der Gemeinden Grafenhausen, Bonndorf und Wutach.

Der Kreisverein Badische Jäger Waldshut e.V. wurde nach der Kreisreform aus verschiedenen Jagdvereinen neu gegründet. Sein gesamtes Jagdgebiet befindet sich im äußersten Süden von Baden- Württemberg an der Schweizer Grenze. Durch die topographischen Unterschiede – die Höhenlagen reichen von etwa 250 m im Süden bis auf etwa 1.300 m im Hochschwarzwald im Norden - existieren abwechselnde Waldformationen von ausgedehnten Laubwäldern bis zu den Nadelwäldern in den Hochlagen und damit eine vielfältige Fauna und Flora. Der überwiegende Teil liegt im Naturpark Südschwarzwald.
Der Landkreis Waldshut beherbergt als wohl einziger Landkreis in BW fünf Hochwildarten und zwar Rot-, Sika-, Gams-, Schwarz- und Auerwild. Es gilt als gesichert, dass der Luchs in den Landkreis Waldshut seine Fährte zieht. Aber auch weniger erwünschten „Neubürgern“ gefällt es offenbar in unserem Landkreis. Immer wieder kommen Waschbären zur Strecke, und bereits 1997 wurde in Stühlingen ein Marderhund erlegt.
Rotwild wird hauptsächlich durch die staatliche Verwaltungsjagd bewirtschaftet. Da sich das Rotwildgebiet Südlicher Schwarzwald auf die beiden Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut erstreckt, finden die Trophäenschauen im Wechsel statt. Mit 17.000 Hektar ist dieses Rotwildgebiet relativ klein. Trotzdem ist die Qualität der Trophäen beachtlich. Hier wird viel richtig gemacht. Die Zusammenarbeit zwischen Privatjägern und Forst klappt nicht nur beim Rotwild gut.
Im Auerwildring wurden 1998 im Rahmen des 4-jährigen EU-LIFE- Projektes „Integraler Habitatschutz für Raufußhühner“ die Population und die Habitateignung erfasst. Im Feldberggebiet hat sich die Population stabilisiert, in anderen Gebieten wie im Bereich Todtmoos – Ibach ist die Beobachtung leider eine Rarität.
2002 wurde eine Interessengemeinschaft „Gamswild im Landkreis Waldshut“ gegründet. Ziele sind u. a. Schaffung einer gesunden nach Geschlecht und Alter gut strukturierten Population, eine gemeinsame Abschussplanung und Vollzug. Der Bestand wir auf ca. 200 Stück geschätzt.
Der Sikaring Hochrhein erfasst alle Reviere in denen Sikawild vorkommt. Es ist die einzige Population in BW und nach den Abschusszahlen zu urteilen der zweitgrößte Bestand in Deutschland. Enge Verbindungen gibt es mit den Sikajägern in der benachbarten Schweiz.
Die Schwarzwildbestände haben, wie fast überall in BW, in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Hauptvorkommen liegen in den tieferen Lagen am Hochrhein, aber auch bis in den Hochlagen hat das Schwarzwild zugenommen. Aus Sicht der Jäger ist das Kirrverbot über 800 m problematisch, da die Bejagung zur Reduzierung von Wildschäden schwieriger wird. Die Abschusszahlen schwanken um die 1.000 Stück.
Unser Kreisverein organisiert sich in den Hegeringen im Westen Bad Säckingen – Wehr, Laufenburg bis zu den Hegeringen im äußersten Osten Jestetten und Stühlingen, Grießen. Dazwischen liegen die Hegeringe Görwihl, Waldshut, Tiengen, Ühlingen und in den Hochlagen Todtmoos – Ibach, Sankt Blasien und Höchenschwand.
Das jagdliche Brauchtum wird u.a. von den Bläserguppen getragen. Eine ES – Horngruppe, die Jagdhornbläsergruppe Hotzenwald, hat sich etabliert und bei großen Wettbewerben schon den 1. Preis belegt. Daneben vertreten die Jagdhornbläsergruppen Hochrhein, St. Blasien, Tiengen, Stühlingen, und Waldshut den Kreisverein bei Hubertusmessen und anderen öffentliche Veranstaltungen.
Der Kreisverein betreibt einen eigenen Schießstand in Wehr. Der Schießstand wird vielfältig genutzt, so z.B. für die Jungjägerausbildungen in Waldshut und Lörrach und Überprüfung und Verbesserung der Schießfertigkeit der Jäger aus beiden Landkreisen. Zur Sicherung des Fortbestands der Anlage sind Sanierungsmaßnahmen not-wendig.
1995 wurde dem Kreisverein Waldshut für den Einsatz zur Erhaltung und Sicherung bedrohter Lebensräume der Naturschutzpreis des Deutschen Jagschutzverbandes verliehen.
Die Jungjägerausbildung wird im Auftrag des Kreisvereins durch ein kompetentes und erfahrenes Ausbildungsteam wahrgenommen.
Die Qualität zeigt sich auch in der geringen Durchfallquote.
Im Arbeitskreis Wildtierkorridore arbeiten Deutsche und Schweizer Jäger zusammen.
Auf Kreisebene sorgen vier anerkannte Nachsuchengespanne revierübergreifend dafür, dass verletztes Wild so schnell als möglich von Leiden und Schmerzen erlöst wird. Sie haben im Jagdjahr 2005/06 51 Nachsuchen erfolgreich abgeschlossen und dabei 1.500 kg Wildbret im Wert von rund 6.000 € für den menschlichen Verzehr gesichert. Eine ganz beachtliche Leistung.

Der Kreisverein Waldshut in Zahlen:

Die gesamte Jagdfläche des Landkreises Waldshut hat eine Größe von ca. 115 000 ha. Die Jagdfläche teilt sich etwa zur Hälfte in Wald und Feld. Zum Kreisverein gehören derzeit 563 Mitglieder. Davon sind 24 Mitglieder Schweizer Staatsangehörige sowie 16 Frauen.
Die Jagdstrecke in allen Revieren zusammen, auch denen der staatlichen Verwaltungsjagd, betrug im Jagdjahr 2005/2006
Rotwild 120 , 316 Stück Sikawild, 76 Stück Gamswild, 1.119 Stück Schwarzwild, ca. 2800 Stück Rehwild, 2.900 Füchse, 451 Dachse, 150 Hasen sowie am Hochrhein 198 Enten.

Ansprechpartner:
Kreisjägermeister Manfred Rünzi,
Niederwihl 141, 79733 Görwihl, Tel. 07754-393 (p) o. 07751/86-5329 (d)
E-Mail: ruenzim@aol.com, udo.specht@t-online.de oder info@jaeger-waldshut.de

Der Kreisverein im Internet:
www.jaeger-waldshut.de  



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