Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung 2019 in Oberlauchringen

Erstellt am 13.04.2019

Nach der Begrüßung durch den Gesamtchor der Jagdhornbläser unter der Leitung von Holger Knörzer hieß der KJM Dr. Kallup alle Jägerinnen und Jäger sowie die zahlreichen Gäste wie die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter, MdL Sabine Hartmann-Müller, Landrat Dr. Martin Kistler, BM Thomas Schäuble, den Leiter des Kreisforstamtes Helge von Gilsa, den Stv. Landesjägermeister Wolf Riedl, Ehrenkreisjägermeister Manfred Rünzi, den Präsidenten von JagdSchaffhusen Werner Stauffacher, den KJM von Lörrach Alexander Rose und den Vertreter des BLHV Oswald Tröndle willkommen. Entschuldigt waren MdB Felix Schreiner, der Leiter des Kreisveterinäramtes  Dr. Klaus Reuther, BJM Jürgen Schneider, Ehrenkreisjägermeister Dr. Werner Jockers, Präsident JagdAargau Dr. Rainer Klöti, Kassenprüfer Heinz Rombach und Katrin Münch(Untere Jagdbehörde).

Der KJM dankte dem HR-Tiengen und HR-Leiter Uli Schäfer für die Bestuhlung und Ausschmückung der Halle, bei den Aktiven des Narrenvereins unter Sabine Schäfer für den Service und Axel Waßmer für die Wildspezialitäten, sowie der Gemeinde Lauchringen für die Bereitstellung der Halle und Hallenwart Erwin Wasmer für die fleißige Mithilfe beim Auf- und Abbau.

Die Einladung wurde frist-und formgerecht postalisch und per Mail an die Mitglieder versendet. Die Versammlung ist beschlußfähig. Satzungskonforme Wünsche und Anträge sind nicht eingegangen.

Mit den Signalen "Jagd vorbei" und "Halali" verabschiedeten sich die Anwesenden von den im letzten Jahr verstorbenen Jägerin und Jägern.

Zahlreiche Mitglieder wurden auch dieses Mal für ihre langjährige Treue zu unserem Kreisverein mit der Treuenadel in Silber für 25 Jahre, in Gold für 40 Jahre, in Gold mit Lorbeerkranz für 60 Jahre mit der "Ehrenfanfare" geehrt. Die Ehrungen fanden bereits in den HR-Versammlungen statt.

In ihren Grußworten würdigten die Gäste die Arbeit der Jäger und ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Obwohl die Wertschätzung der Jagd in unserer Gesellschaft sinkt, spielen die Jäger bei der Wahrung der Tradition und kultureller Werte eine große Bedeutung im Verhältnis von Mensch-Tier-Natur. Ganz besonders gewürdigt wurde die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Jägerschaft und den Behörden, So zeigt z.B. der Anstieg der Schwarzwildstrecke das große Engagement der Jäger, aber auch die große Bereitschaft, durch das Monitoring die fundierte wissenschaftliche Bestandsaufnahme aller Wildtiere für den Wildtierbericht zu ermöglichen.

Der KJM berichtete von vielfältigen Terminen, die er seit der letzten JHV wahrgenommen hat. Neben der Teilnahme an vielen Veranstaltungen des Kreisvereins standen auch Sitzungen der Bezirkskreisjägermeister, des Jagdbeirats, verschiedene Seminare und Tagungen im Terminkalender. Zweimal tagten der geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand. Große Bedeutung hatte die Konsolidierung der Hegeringe. Aus den Hegeringen Bad Säckingen/Wehr und Laufenburg/Murg enstand der neue Hegering Hochrhein. Der HR Höchenschwand wurde aufgelöst. Die HR-Mitglieder vom Höchenschwander Berg wurden dem HR St. Blasien zugeteilt, die Weilheimer Jäger dem HR Tiengen. Der Schießstand in Wehr erfreute sich auch im letzten Jahr großen Zuspruchs. Dank hierfür an Martin Stehle und an Jogi Amthor, die stets dafür sorgen, dass alles rund läuft. Den Bläsern und ihrem Obmann Holger Knörzer gebührte ebenfalls großer Dank, vertreten sie doch sehr positiv die Jägerschaft auf vielen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit. Die "Jagdschule Hochrhein" unter der Leitung von Frank Decker und seiner Stellvertreterin Ulrike Obrist hat sich ebenfalls sehr positiv entwickelt und bildet die Jagdschüler hervorragend aus. 15 Jagdschüler haben die Prüfungen im letzten Kurs mit viel Lob von Seiten der Prüfer bestanden. Der im September beginnende Kurs ist bereits vollständig ausgebucht. Anna-Maria Ebner (30 Einsätze) war mit Unterstützung von Beate Rombach mit dem Lernort Natur Wagen in Schulen und Kindergärten unterwegs. Es konnten mehr als 300 Kinder viel Wissenswertes über die Natur und die wildlebenden Tiere erfahren. Unsere Naturpädagoginnen benötigen für ihre Arbeit noch folgende Präparate: Dachs, Rehkitz, Schnepfe, Eulen, Greifvögel, Rabenkrähen, Stockenten. Biotopobmann Gerhard Königer war ebenfalls auf 30 Veranstaltungen unterwegs, um die Interessen der Jägerschaft zu vertreten. Der KV sucht einen Stellvertreter für dieses Ehrenamt, der Gerhard Königer nachfolgen sollte. Schließlich bedankte sich der KJM bei Gerhard Sauter und Margret Kallup für die aufwendige Arbeit, die bisherige Mitgliederverwaltung auf die neue Software des LJV umzustellen, um den Verein in diesem Bereich fit zu machen für die Zukunft.

Für die in den letzten vier Jahren geleistete Arbeit zog der KJM das Resümee, dass der Verein finanziell saniert, das Vereinsleben durch vielfältige Angebote und Veranstaltungen belebt ist, das Bläserwesen mit über 90 aktiven Bläsern einen großen Beitrag leistet für die positive Darstellung der Jäger in der Öffentlichkeit, die Aus- und Weiterbildung durch die "Jagdschule Hochrhein" eine wichtige Aufgabe erfolgreich leistet, der Schießstand in Wehr großen Zuspruch erfährt und sich schlußendlich die Mitgliederentwicklung mit 230 Neueintritten um 34% auf 721 Mitglieder gesteigert hat. Er dankte allen Helfern, engagierten Mitgliedern, Förderern und Gönnern für die große Unterstützung.

Schatzmeister Matthias Wehle erläuterte ausführlich den Kassenbericht. Die Vermögenslage hat sich weiter positiv entwickelt von einem Gesamtergebnis im Jahr 2014 von -103.901,79€ auf -28.893,65€ im Jahr 2018 trotz erheblicher Investitionen auf dem Schießstand Wehr. Die Kassenprüfer  Heinz Rombach und Adrian Schmidle hatten die Kasse geprüft und lobten die einwandfreie Führung der Finanzen.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Thomas Fechtig (4 Jahre) und Armin Dott (16 Jahre)schieden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Armin Dott erhielt die Treuenadel in Bronze für seine geleistete Arbeit.

Bei der Wahl des KJM und seiner Stellvertreter wurde Dr. Bernhard Kallup mit einer Stimmenthaltung im Amt bestätigt, seine neuen Stellvertreter Sabine Decker und Peter Frey wurden einstimmig mit zwei Enthaltungen per Akklamation gewählt. Der KJM und seine Stellvertreter bedankten sich bei den Anwesenden für das Vertrauen und freuen sich darauf, den Verein im neuen Team weiter zu entwickeln, denn obwohl der Jäger bekanntermaßen ein Einzelkämpfer ist, sind wir nur gemeinsam stark. Denn: Jagd ist ein selbstverständlicher Teil unser Kultur  -  Jagd ist Natur- und Artenschutz  -  Jagd ist ein verantwortungsvoller Dienst an der Gesellschaft  - Jagd schützt und nutzt die Natur nachhaltig  -  Ohne eine intakte Jagd stirbt eine Raumschaft langsam aus.

 

 

Erstellt am 13.04.2019
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