Die Wanderung im Naturwaldreservat Egg-Königstein im Kanton Aargau war für alle Mitwanderer ein tolles Erlebnis. Der Kanton Aargau verfügt nach Vertragsabschluss mit den Waldeigentümern für die nächsten 50 Jahre über 38 Naturwaldreservate, die zum größten Teil in den waldreichen Gebieten des Jura liegen. Als primäres Ziel dient die Arterhaltung und Biodiversität durch den Verzicht auf waldbauliche Eingriffe durch den Menschen. Im Vergleich zum Wirtschaftswald durchlaufen die Waldreservate einen natürlichen Zerfallprozeß. Durch Stürme, Überalterung oder Käferbefall entstehen wertvolle Waldstrukturen mit einem hohen Anteil an Totholz. Hervorzuheben ist die Naturschutzfunktion des Waldes, um die einzigartige Landschaft zu erhalten und wichtige Landschaftselemente zu fördern. Daneben spielt die Erholungsfunktion eine große Rolle. 80% der aargauischen Bevölkerung gelangt zu Fuß innerhalb von 5-10 Minuten in einen Wald. Hans-Ruedi Kunz und Matthias Romer von der Stiftung Naturama war es gelungen, uns einen umfassenden Überblick über die Bemühungen der Schweizerischen Naturschutzbehörden zu verschaffen.
Nach der Wanderung ging es per Bus nach Küttigen in das Restaurant Traube, wo wir Züricher Geschnetzeltes mit Rösti mit einem sehr guten Wein aus der Region genießen konnten. Danach brachte uns Bernhard Sandmann wie immer routiniert mit dem Bus an das Hallwyler Schloß, wo wir auf dem Seeweg zur Schiffslände nach Seengen spazierten. An den für uns reservierten Tischen auf dem Oberdeck genossen wir bei strahlendem Sonnenschein und dem ein oder anderen kühlen Getränk die entspannte Fahrt über den Hallwilersee, bevor wir nach einem erlebnisreichen Tag am frühen Abend wieder nach Waldshut zurückkehrten.















