Gamswild im Landkreis Waldshut

Schon in früheren Jahren wurden im Schwarzwald sporadisch einzelne Gamsen beobachtet, die aus dem Alpenraum einwechselten. Ausschlaggebend für das Aussetzen der Gamsen aber war das Sichten einer einzelnen Gamsgeiß im Jahr 1932 im St. Wilhelmer Tal.

Die in den Jahren 1935 - 39 ausgesetzten 21 Gamsen stammten aus den Österreichischen Alpen (Steiermark und Salzkammergut)

Aufgrund des schnell wachsenden Gamsbestandes im Aussetzungsgebiet suchte der Gams neue Einstände in anderen vom Feldberg ausgehenden Täler mit alpinem Charakter.

Nach und nach ist das Gamswild auch im Landkreis Waldshut heimisch geworden. Naturgemäß in den felsigen Seitentälern des Hochrheins im Alb-, Schwarza-, Schlücht-, Mettma-, Steina- und Wehratal. Der derzeitige Sommerbestand an Gamswild im Landkreis Waldshut wird auf ca. 180 bis 200 Stück geschätzt, davon werden jährlich ca. 65 Stück erlegt.

Im Jahr 2002 wurde unter den Gamsjägern eine Interessengemeinschaft "Gamswild im Landkreis Waldshut" gegründet.

Die Interessen werden derzeit von Herrn Uwe Maier und Herrn Forst-Direktor Heinrich Peck wahrgenommen.

Ziele der Interessengemeinschaft:

Die Gamswildbestände sollen an die vorhandenen, geeigneten Lebensräume angepasst werden. Schaffung einer gesunden geschlechts- und altersmäßig gut strukturierten Population. Wissensvermittlung über Gamswild und seine Bejagung. Gegenseitige Information über Bestandsentwicklung. Gemeinsame Abschussplanung und Vollzug.

Erstellt am 02.04.2014
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